Wirkstoffe

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Erläuterung zur "Ampel"

Clotrimazol

Produktnamen:

  • Antifungol ®
  • Canesten ®
  • Cloderm ®
  • Clotrigalen ®
  • Fungiderm ®
  • Fungizid ®
  • Gilt ®
  • KadeFungin ®
  • Mycofug ®
  • Myko Cordes ®
  • Mykofungin ®
  • Mykohaug ®
  • Uromykol ®
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Clotrimazol ist ein gut wirksames Breitspektrum-Antimykotikum aus der Gruppe der Imidazolderivate. Es wirkt durch eine Hemmung der Ergosterolsynthese und verursacht dadurch bei Pilzen eine Schädigung der Zellmembran. Clotrimazol wird lokal an Haut und Schleimhäuten angewendet und zeichnet sich durch eine gute lokale Verträglichkeit aus. Die Resorption über die Haut oder Schleimhäute ist minimal.

Indikation: Mykosen der Haut oder Schleimhaut, Vaginalmykose.

Erfahrungen in der Schwangerschaft

Erfahrungsumfang: HOCH

1. Trimenon: Eine Reihe von Studien mit mehreren tausend ausgewerteten Schwangerschaften hat bisher keine Hinweise auf teratogene Wirkungen von Clotrimazol ergeben. Der Verdacht, dass die vaginale Applikation im 1. Trimenon mit einem erhöhten Abortrisiko assoziiert ist, konnte nicht bestätigt werden.

2.-3. Trimenon / Perinatal: Bisherige Beobachtungen sprechen gegen ein fetotoxisches Risiko.

Empfehlungen zur Schwangerschaft

Planung einer Therapie oder Planung einer Schwangerschaft unter Therapie: Clotrimazol gehört zu den Mitteln der Wahl bei einer Pilzinfektion in der Schwangerschaft.

Konsequenzen nach Anwendung in der Schwangerschaft: keine

Besser erprobte Alternativen: keine

Stillzeit

Pharmakokinetik: HWZ: 3,5-5 h; molare Masse: 344; orale Bioverfügbarkeit: gering, dermale/vaginale Resorption: 3-10%.

Klinik: Umfangreiche Erfahrungen sprechen gegen ein Risiko für den gestillten Säugling.

Empfehlung: Clotrimazol gehört zu den Mitteln der Wahl bei einer Pilzinfektion in der Stillzeit.

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Da an Schwangeren grundsätzlich keine randomisierten Studien durchgeführt werden dürfen, beruhen Kenntnisse zur Sicherheit von Medikamenten und letztlich auch die Qualität dieser Internetseite auf der Auswertung von klinischen Erfahrungen.

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