Gefördert durch

Zolmitriptan

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Medikament, zu dem es widersprüchliche oder noch unzureichende Studienergebnisse gibt.

Zolmitriptan wirkt bei akuten Migräne-Attacken über eine Vasokonstriktion. Es ist ein Serotonin-Rezeptor-Agonist aus der Gruppe der Triptane.

  • Indikation (Anwendungsgebiet)

    Akute Migränekopfschmerzen mit oder ohne Aura.

  • Produktnamen

    Ascotop® und Generika

Erfahrungen in der Schwangerschaft

Erfahrungsumfang: MITTEL

1. Trimenon

Es liegen über 500 ausgewertete Schwangerschaftsverläufe aus drei verschiedenen Studien zur Einnahme von Zolmitriptan im 1. Trimenon vor; die aktuellste Analyse stammt aus 2017. Es hat sich keine Erhöhung des Fehlbildungsrisikos und der Abortrate gezeigt.

2.-3. Trimenon / Perinatal

Die Erfahrungen zur Anwendung im 2. und 3. Trimenon beziehen sich auf rund 100 Schwangerschaftsverläufe. Fetotoxizität scheint nicht vorzuliegen, die Erfahrungen sind aber begrenzt.

Empfehlungen zur Schwangerschaft

Planung einer Therapie oder Planung einer Schwangerschaft unter Therapie:

Das für die Schwangerschaft besser untersuchte Sumatriptan ist zu bevorzugen, falls ein Triptan verwendet werden muss.

Konsequenzen nach Anwendung in der Schwangerschaft:

Nach bestimmungsgemäßer Anwendung keine.

Besser erprobte Alternativen:

Paracetamol während der gesamten Schwangerschaft oder Ibuprofen, das nur bis zur 28. Schwangerschaftswoche wegen des Risikos eines vorzeitigen Ductusverschlusses eingenommen werden darf. Aus der Gruppe der Triptane Sumatriptan.

Stillzeit

Pharmakokinetik

HWZ: 2,5-3 h; Proteinbindung: >25%; molare Masse: 287; orale Bioverfügbarkeit: > 40%.

Klinik

Erfahrungen zur Anwendung in der Stillzeit liegen nicht vor. Unverträglichkeiten beim gestillten Säugling sind aufgrund der üblichen Einzeldosen nicht zu erwarten.

Empfehlung

Wirken bei Migräne Ibuprofen oder Paracetamol (ggf. in Kombination mit Coffein) unzureichend, sollte zunächst das besser untersuchte Sumatriptan versucht werden. Eine Einzeldosis von Zolmitriptan erscheint akzeptabel.


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