Gefördert durch

Mometason

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Medikament, zu dem es widersprüchliche oder noch unzureichende Studienergebnisse gibt.

Mometason ist ein Glucocorticoid zur lokalen Applikation mit lokal entzündungshemmenden Eigenschaften. Es kann inhalativ, nasal oder dermal verwendet werden. Nach lokaler Anwendung wird es kaum resorbiert.

  • Indikation (Anwendungsgebiet)

    Zur Dauertherapie bei chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen, z.B. persistierendem Asthma bronchiale oder chronischer Bronchitis; zur symptomatischen Behandlung einer allergischen Rhinitis; bei entzündlichen und juckenden Hauterkrankungen, die auf eine lokale Anwendung mit Glucocorticoiden reagieren, wie Psoriasis, atopische Dermatitis und Kontaktdermatitis.

  • Produktnamen

    Asmanex Twisthaler®, Ecural®, Nasonex Nasenspray® und Generika

Erfahrungen in der Schwangerschaft

Erfahrungsumfang: MITTEL

1. Trimenon

Es liegen nur wenige dokumentierte Erfahrungen zur Anwendung von Mometason in der Frühschwangerschaft vor. Die Gruppe der inhalierbaren Glucocorticoide ist aber sehr gut untersucht. Ein in vereinzelten Studien gesehenes Risiko für unterschiedliche Fehlbildungen wurde von den Autoren nicht eindeutig der Medikation zugeschrieben. Da auch ein mangelhaft eingestelltes Asthma zu einem erhöhten Risiko führen kann, bleibt die Empfehlung zur Therapie nach Asthmastufenplan bestehen. Teratogene Effekte werden durch Mometason aufgrund der geringen Resorption nach topischer Anwendung nicht erwartet.

2.-3. Trimenon / Perinatal

Fetotoxische Effekte sind nicht bekannt und auch nicht zu erwarten.

Empfehlungen zur Schwangerschaft

Planung einer Therapie oder Planung einer Schwangerschaft unter Therapie:

Inhalierbare Glucocorticoide gehören auch in der Schwangerschaft gemäß Asthmatherapie-Stufenplan zu den Mitteln der Wahl. Sie können lokal auch zur Behandlung der allergischen Rhinitis verwendet werden. Besser untersuchte Substanzen sollten bevorzugt werden. Allerdings gibt es keine Hinweise darauf, dass andere inhalierbare Glucocorticoide den Embryo oder Fetus schädigen. Deshalb muss eine gut eingestellte Patientin nicht generell umgestellt werden. Mometason kann lokal auch zur Behandlung der allergischen Rhinitis verwendet werden.

Konsequenzen nach Anwendung in der Schwangerschaft:

keine.

Besser erprobte Alternativen:

BudesonidBeclometason.

Stillzeit

Pharmakokinetik

Proteinbindung: 98%; molare Masse 521; orale Bioverfügbarkeit: gering. Details zum Übergang in die Muttermilch liegen nicht vor.

Klinik

Symptome beim gestillten Säugling sind nicht bekannt.

Empfehlung

Die regelmäßige inhalative oder nasale Anwendung von Mometason in der Stillzeit wird als unbedenklich angesehen.


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