Levocabastin

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Medikament, bei dem mehr oder weniger umfangreiche Erfahrungen in der Schwangerschaft kein nennenswertes embryo- oder fetotoxisches Risiko haben erkennen lassen.

Levocabastin ist ein nicht sedierendes Antihistaminikum der 2. Generation, das lokal als Augen- oder Nasentropfen eingesetzt wird. Dabei wird nur eine geringe Menge systemisch resorbiert. Antihistaminika hemmen die Wirkung von Histamin am H1-Rezeptor kompetitiv.

  • Indikation (Anwendungsgebiet)

    Symptomatische Behandlung der allergischen Konjunktivitis bzw. Rhinitis.

  • Produktnamen

    Livocab®

Erfahrungen in der Schwangerschaft

Erfahrungsumfang: GERING

1. Trimenon

Systematische Studien zur Anwendung im 1. Trimenon liegen nicht vor. Teratogene Effekte sind bisher nicht beschrieben worden und bei lokaler Anwendung aufgrund der geringen Resorption auch nicht zu erwarten.

2.-3. Trimenon / Perinatal

Systematische Studien zur Anwendung im 2. und 3. Trimenon liegen nicht vor, ein fetotoxischer Effekt erscheint unwahrscheinlich.

Empfehlungen zur Schwangerschaft

Planung einer Therapie oder Planung einer Schwangerschaft unter Therapie:

Eine lokale Anwendung von Levocabastin ist möglich.

Konsequenzen nach Anwendung in der Schwangerschaft:

keine.

Besser erprobte Alternativen:

 Cromoglicinsäure, lokale Glucocorticoide wie z.B. Budesonid oder auch gut erprobte Antihistaminika wie Loratadin oder Cetirizin.

Stillzeit

Pharmakokinetik

HWZ: 35-40 h; Proteinbindung: >55%; molare Masse: 457.

Klinik

Daten zur Stillzeit liegen nicht vor. Über Symptome beim Kind nach lokaler Levocabastin-Therapie der Mutter wurde bisher nicht berichtet.

Empfehlung

Die lokale Anwendung von Levocabastin ist möglich.


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