Gefördert durch

Beclometason

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Medikament, zu dem es widersprüchliche oder noch unzureichende Studienergebnisse gibt.

Beclometason ist ein synthetisches Corticosteroid, das in Form des Prodrugs Beclometasondipropionat vorliegt und durch Esterasen zur Wirkform hydrolysiert wird. Es kann inhalativ und nasal angewendet werden.

  • Indikation (Anwendungsgebiet)

    Zur inhalativen Behandlung von Atemwegserkrankungen, wie z. B. Asthma bronchiale und chronisch obstruktiver Bronchitis; zur symptomatischen Therapie der allergischen Rhinitis.

  • Produktnamen

    Beclorhinol®, Junik®, Sanasthmax®, Ventolair® und Generika

Erfahrungen in der Schwangerschaft

Erfahrungsumfang: HOCH

1. Trimenon

In mehreren hundert publizierten Schwangerschaften zeigten sich keine Hinweise auf Teratogenität. Ein in vereinzelten Studien gesehenes Risiko für unterschiedliche Fehlbildungen wurde von den Autoren nicht eindeutig der Medikation zugeschrieben. Da auch ein mangelhaft eingestelltes Asthma zu einem erhöhten Risiko führen kann, bleibt die Empfehlung zur Therapie nach Asthmastufenplan bestehen.

2.-3. Trimenon / Perinatal

Ein fetotoxisches Risiko ist nicht bekannt und auch nicht zu erwarten.

Empfehlungen zur Schwangerschaft

Planung einer Therapie oder Planung einer Schwangerschaft unter Therapie:

Beclometason gehört zu den lokal applizierbaren Glukocorticoiden der Wahl. Es kann inhalativ im Rahmen des  Asthmatherapie-Stufenplans oder nasal bei allergischer Rhinitis verwendet werden.

Konsequenzen nach Anwendung in der Schwangerschaft:

keine.

Besser erprobte Alternativen:

Budesonid.

Stillzeit

Pharmakokinetik

HWZ: 15 h; Proteinbindung: 87%; molare Masse: 521; gastrointestinale Resorption: 90%; orale Bioverfügbarkeit: gering.

Klinik

Berichte über Symptome bei gestillten Säuglingen liegen nicht vor.  

Empfehlung

Die inhalative und lokale Anwendung von Beclometason wird in der Stillzeit als unbedenklich angesehen.


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