Erläuterung zur "Ampel"

Zolmitriptan

Produktnamen:
  • Ascotop ®
  • Zomig ®
  • Zomigoro ®
  •  

Zolmitriptan

Erläuterung zur "Ampel"

Zolmitriptan

Produktnamen:
  • Ascotop ®
  • Zomig ®
  • Zomigoro ®
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Zolmitriptan wirkt bei akuten Migräne-Attacken über eine Vasokonstriktion. Es ist ein Serotonin-Rezeptor-Agonist aus der Gruppe der Triptane.

Indikation: Zur Akutbehandlung von Migränekopfschmerzen mit oder ohne Aura.

Erfahrungen in der Schwangerschaft

Erfahrungsumfang: GERING

1. Trimenon: Es gibt keine ausreichenden dokumentierten Erfahrungen zur Anwendung von Zolmitriptan in der Frühschwangerschaft. Die vorliegenden Fallberichte geben keinen Hinweis auf ein erhebliches teratogenes Risiko.

2.-3. Trimenon / Perinatal: Auch zur Anwendung im 2. und 3. Trimenon sowie perinatal liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor.

Empfehlungen zur Schwangerschaft

Planung einer Therapie oder Planung einer Schwangerschaft unter Therapie: Das für die Schwangerschaft besser untersuchte Sumatriptan ist zu bevorzugen.

Konsequenzen nach Anwendung in der Schwangerschaft: Nach versehentlicher Anwendung von Zolmtriptan im ersten Trimenon sollte zur Bestätigung der normalen Organentwicklung des Feten eine Ultraschallfeindiagnostik durchgeführt werden.

Besser erprobte Alternativen: Wirken bei Migräne Paracetamol (in Kombination mit Coffein und/oder Codein) oder bis Woche 30 Ibuprofen unzureichend, sollte zunächst das besser untersuchte Sumatriptan versucht werden.

Stillzeit

Pharmakokinetik: HWZ: 2,5-3 h; Proteinbindung: >25%; molare Masse: 287; orale Bioverfügbarkeit: > 40%.

Klinik: Erfahrungen zur Anwendung in der Stillzeit liegen nicht vor, Unverträglichkeiten beim gestillten Säugling sind aufgrund der üblichen Einzeldosen nicht zu erwarten.

Empfehlung: Therapeutische Einzeldosen erfordern zumindest beim Säugling über zwei Monaten keine Einschränkung des Stillens. Wirken bei Migräne Ibuprofen oder Paracetamol (in Kombination mit Coffein und/oder Codein) unzureichend, sollte zunächst das besser untersuchte Sumatriptan versucht werden.

Wir brauchen Ihre Angaben und beraten Sie individuell

Da an Schwangeren grundsätzlich keine randomisierten Studien durchgeführt werden dürfen, beruhen Kenntnisse zur Sicherheit von Medikamenten und letztlich auch die Qualität dieser Internetseite auf der Auswertung von klinischen Erfahrungen.

Daher bitten wir Sie, wenn Sie diese Internetseite wegen einer konkreten Schwangerschaft lesen, uns Einzelheiten zu dieser Schwangerschaft einschließlich der verwendeten Medikamente mitzuteilen. Sie können dafür unseren Online-Fragebogen verwenden oder uns anrufen.

Auf diesem Wege können wir Sie auch individuell beraten, wenn Sie dies wünschen.

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Die Beratung ist kostenlos.