Erläuterung zur "Ampel"

Rizatriptan

Produktnamen:
  • Maxalt ®
  •  

Rizatriptan

Erläuterung zur "Ampel"

Rizatriptan

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Rizatriptan wirkt bei akuten Migräne-Attacken über eine Vasokonstriktion. Es gehört zu den Triptan-Serotonin-Agonisten.

Indikation: Zur Behandlung von akuten Migräne-Kopfschmerzen mit oder ohne Aura; nicht zur medikamentösen Migräneprophylaxe.

Erfahrungen in der Schwangerschaft

Erfahrungsumfang: MITTEL

1. Trimenon: Die etwa 40 im Hersteller-Register und 40 in einem Geburtsregister dokumentierten Schwangerschaften lassen bisher kein erhöhtes teratogenes Risiko erkennen.

2.-3. Trimenon / Perinatal: Zur Anwendung im 2. und 3. Trimenon sowie perinatal gibt es nur wenige Erfahrungen. Unklar ist, ob es durch den vasokonstriktiven Effekt der Triptane zu einer vermehrten Anzahl an Frühgeburten und einem vermindertem Geburtsgewicht beim Neugeborenen kommen kann.

Empfehlungen zur Schwangerschaft

Planung einer Therapie oder Planung einer Schwangerschaft unter Therapie: Ist ein Triptan indiziert, sollte das für die Schwangerschaft besser untersuchte Sumatriptan bevorzugt werden.

Konsequenzen nach Anwendung in der Schwangerschaft: Nach Anwendung von Rizatriptan im ersten Trimenon sollte zur Bestätigung der normalen Organentwicklung des Feten eine Ultraschallfeindiagnostik durchgeführt werden.

Besser erprobte Alternativen: Paracetamol oder Ibuprofen (nur bis Schwangerschaftswoche 28 wegen des Risikos eines vorzeitigen Ductusverschlusses), ggf. das besser untersuchte Sumatriptan

Stillzeit

Pharmakokinetik: HWZ: 2-3 h; Proteinbindung: 14%; molare Masse: 391; orale Bioverfügbarkeit: 40-45%. Details zum Übergang in die Muttermilch liegen nicht vor.

Klinik: Es gibt keine Erfahrungen zur Anwendung von Rizatriptan in der Stillzeit. Unverträglichkeiten sind aufgrund der üblichen Einzeldosen aber kaum zu erwarten.

Empfehlung: Wirken bei Migräne Ibuprofen oder Paracetamol (ggf. in Kombination mit Coffein und/oder Codein) unzureichend, sollte das besser untersuchte Sumatriptan versucht werden. Einzeldosen von Rizatriptan erfordern jedoch zumindest beim Säugling über zwei Monaten keine Einschränkung des Stillens.

Wir brauchen Ihre Angaben und beraten Sie individuell

Da an Schwangeren grundsätzlich keine randomisierten Studien durchgeführt werden dürfen, beruhen Kenntnisse zur Sicherheit von Medikamenten und letztlich auch die Qualität dieser Internetseite auf der Auswertung von klinischen Erfahrungen.

Daher bitten wir Sie, wenn Sie diese Internetseite wegen einer konkreten Schwangerschaft lesen, uns Einzelheiten zu dieser Schwangerschaft einschließlich der verwendeten Medikamente mitzuteilen. Sie können dafür unseren Online-Fragebogen verwenden oder uns anrufen.

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Die Beratung ist kostenlos.