Erläuterung zur "Ampel"

Ketotifen

Produktnamen:
  • Ketof ®
  • Ketofex ®
  • Paediatifen Tropfen ®
  • Zaditen ®
  •  

Ketotifen

Erläuterung zur "Ampel"

Ketotifen

Produktnamen:
  • Ketof ®
  • Ketofex ®
  • Paediatifen Tropfen ®
  • Zaditen ®
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Ketotifen ist ein Histamin-H1-Rezeptor-Antagonist der zweiten Generation. Es hemmt die Mastzell-Degranulation und führt dadurch zur verminderten Freisetzung von Histamin und Leukotrienen. Ketotifen hat außerdem eine schwache anticholinerge Wirkung. Es wird oral oder lokal, z.B. als Augentropfen verwendet.

Indikation: Längerfristige Anwendung zur Prophylaxe von asthmatischen Beschwerden und von Asthma-Anfällen. Zu Behandlungsbeginn sollte eine vorherige Medikation mit Bronchodilatatoren, Theophyllin oder Corticoiden zunächst fortgeführt werden, da es erst nach etwa acht bis zwölf Wochen zum Wirkungseintritt kommt. Außerdem bei allergischem Schnupfen, allergischer Konjunktivitis und allergischen Hauterkrankungen im Sinne einer symptomatischen Behandlung.

Erfahrungen in der Schwangerschaft

Erfahrungsumfang: GERING

1. Trimenon: Ein teratogenes Risiko wird nicht erwartet, ausreichende Daten zur Anwendung in der Frühschwangerschaft liegen jedoch nicht vor.

2.-3. Trimenon / Perinatal: Es ist keine Fetotoxizität bekannt, die vorliegenden Daten reichen jedoch für eine differenzierte Risikobewertung nicht aus.

Empfehlungen zur Schwangerschaft

Planung einer Therapie oder Planung einer Schwangerschaft unter Therapie: Ketotifen gehört nicht zur Asthma-Standardtherapie und sollte deshalb nicht in der Schwangerschaft angewandt werden.

Konsequenzen nach Anwendung in der Schwangerschaft: Keine

Besser erprobte Alternativen: siehe Therapie-Stufenplan für Asthma bronchiale.

Stillzeit

Pharmakokinetik: HWZ: Metabolite: 20 h; Proteinbindung: 75%; molare Masse: 425; orale Bioverfügbarkeit: 80%. Details zum Übergang in die Muttermilch liegen nicht vor.

Klinik: Es liegen keine Erfahrungen zur Anwendung in der Stillzeit vor.

Empfehlung: siehe Asthma bronchiale und Allergie.

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Da an Schwangeren grundsätzlich keine randomisierten Studien durchgeführt werden dürfen, beruhen Kenntnisse zur Sicherheit von Medikamenten und letztlich auch die Qualität dieser Internetseite auf der Auswertung von klinischen Erfahrungen.

Daher bitten wir Sie, wenn Sie diese Internetseite wegen einer konkreten Schwangerschaft lesen, uns Einzelheiten zu dieser Schwangerschaft einschließlich der verwendeten Medikamente mitzuteilen. Sie können dafür unseren Online-Fragebogen verwenden oder uns anrufen.

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