Erläuterung zur "Ampel"

Chlorphenoxamin

Produktnamen:
  • Systral Creme ®
  •  

Chlorphenoxamin

Erläuterung zur "Ampel"

Chlorphenoxamin

Produktnamen:
  • Systral Creme ®
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Chlorphenoxamin gehört zu den sedierenden Antihistaminika der 1. Generation. Es ist Diphenhydramin ähnlich. In Deutschland wird es nur lokal angewendet. Antihistaminika hemmen die Wirkung des Histamins am H1-Rezeptor kompetitiv. 

Indikation: Juckende, allergische Dermatosen.

Erfahrungen in der Schwangerschaft

Erfahrungsumfang: GERING

1. Trimenon: Es liegen keine systematischen Studien zur Anwendung in der Schwangerschaft vor. Bisher gibt es keine Hinweise auf ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko, dieses wird bei lokaler Anwendung auch nicht erwartet.

2.-3. Trimenon / Perinatal: Bei einigen älteren Antihistaminika wurden in Einzelfällen nach langdauernder systemischer Anwendung in der Schwangerschaft Anpassungsstörungen des Neugeborenen nach der Geburt beobachtet. Nach lokaler Anwendung ist dies nicht zu erwarten.

Empfehlungen zur Schwangerschaft

Planung einer Therapie oder Planung einer Schwangerschaft unter Therapie:  Chlorphenoxamin kann kurzfristig in der Schwangerschaft zur lokalen, kleinflächigen Behandlung von allergischen Dermatosen eingesetzt werden.

Konsequenzen nach Anwendung in der Schwangerschaft: keine

Besser erprobte Alternativen: eventuell topische Glucocorticoide wie z.B. Prednisolon; systemische Antihistaminika Loratadin und Cetirizin

Stillzeit

Pharmakokinetik: molare Masse: 340. Bei lokaler Anwendung kaum Resorption.

Klinik: Daten zur Stillzeit liegen nicht vor. Symptome wie Unruhe oder Sedierung beim Säugling, die bei einer länger dauernden systemischen Therapie von Antihistaminika nicht ausgeschlossen werden können, sind nach lokaler Anwendung unwahrscheinlich.

Empfehlung:
 Loratadin oder Cetirizin sollten bei einer systemischen Therapie vorgezogen werden. Eine lokale, kleinflächige und zeitlich begrenzte Anwendung von Chlorphenoxamin ist akzeptabel.

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