Wirkstoffe
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Synonym: Aluminium-Magnesium-Silicathydrat
Die Wirkung des Almasilats entspricht ungefähr der einer Kombination aus Magnesium- und Aluminiumhydroxid. Bei der Neutralisation bzw. Reaktion mit der Magensäure entstehen Aluminium- und Magnesiumchlorid sowie Siliciumdioxid. Ein geringer Teil des eingenommenen Aluminiums (maximal ca. 1%) sowie des Magnesiums (ca. 10%) kann systemisch resorbiert werden. Durch das Vorhandensein des in Säure nicht löslichen Silikatanteils wird die Bildung eines protektiven Schutzfilms ermöglicht, zusätzlich sollen noch Pepsine und Gallensäuren gebunden werden.
Indikation: Soldbrennen, säurebedingte Beschwerden, Ulcus ventrikuli, Ulcus duodeni.
Erfahrungen in der Schwangerschaft
Erfahrungsumfang: HOCH (für Antacida allgemein)
1. Trimenon: Bisher gibt es keinen Anhalt für ein teratogenes Risiko bei der Anwendung von Antacida.
2.-3. Trimenon / Perinatal: Obwohl gelegentlich diskutiert wird, dass aus Antacida resorbiertes Aluminium zu funktionellen Störungen im Zentralnervensystem und in den Nieren des Fetus führen könnte, haben sich dafür klinisch bisher keine Hinweise ergeben. Systemische Wirkungen sind aufgrund geringer Resorptionsquoten von Aluminium und Magnesium aus den Antacida nicht zu erwarten.
Empfehlungen zur Schwangerschaft
Planung einer Therapie oder Planung einer Schwangerschaft unter Therapie: Antacida und Sucralfat können in der gesamten Schwangerschaft angewendet werden.
Konsequenzen nach Anwendung in der Schwangerschaft: keine
Besser erprobte Alternativen: Magaldrat
Stillzeit
Pharmakokinetik: molare Masse: 262; orale Bioverfügbarkeit: gering.
Klinik: Dokumentierte Erfahrungen zu Almasilat in der Stillzeit liegen nicht vor, aber auch keine Berichte über Symptome bei gestillten Säuglingen.
Empfehlung: Almasilat gehört zu den Antacida der Wahl in der Stillzeit.
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