Erläuterung zur "Ampel"

Almasilat

Produktnamen:
  • Megalac ®
  • Simagel ®
  •  

Almasilat

Erläuterung zur "Ampel"

Almasilat

Produktnamen:
  • Megalac ®
  • Simagel ®
  •  

Synonym: Aluminium-Magnesium-Silicathydrat

Indikation: Soldbrennen, säurebedingte Magenbeschwerden, Ulcus ventrikuli, Ulcus duodeni.

Erfahrungen in der Schwangerschaft

Erfahrungsumfang: HOCH (für Antacida allgemein)

1. Trimenon:  Bisher gibt es keinen Anhalt für ein teratogenes Risiko bei der Anwendung von Antacida.
Systematische Studien zur Anwendung von Almasilat im 1. Trimenon liegen allerdings nicht vor.

2.-3. Trimenon / Perinatal: Fetotoxische Effekte wurden bei der Einnahme in üblicher Dosierung nicht berichtet. Obwohl gelegentlich diskutiert wird, dass aus Antacida resorbiertes Aluminium zu funktionellen Störungen im Zentralnervensystem und in den Nieren des Fetus führen könnte, haben sich dafür klinisch bisher keine Hinweise ergeben. Systemische Wirkungen sind aufgrund geringer Resorptionsquoten von Aluminium und Magnesium aus den Antacida nicht zu erwarten.

Empfehlungen zur Schwangerschaft

Planung einer Therapie oder Planung einer Schwangerschaft unter Therapie: Almasilat kann in der Schwangerschaft als Antacidum in normaler Dosierung eingesetzt werden.

Konsequenzen nach Anwendung in der Schwangerschaft: keine. Bei länger dauernder Therapie eventuell Umstellung auf einen Protonenpumpenhemmer.

Besser erprobte Alternativen: keine

Stillzeit

Pharmakokinetik: molare Masse: 262; orale Bioverfügbarkeit: gering.

Klinik: Dokumentierte Erfahrungen zu Almasilat in der Stillzeit liegen nicht vor, aber auch keine Berichte über Symptome bei gestillten Säuglingen.

Empfehlung: Almasilat gehört zu den Antacida der Wahl in der Stillzeit.

Wir brauchen Ihre Angaben und beraten Sie individuell

Da an Schwangeren grundsätzlich keine randomisierten Studien durchgeführt werden dürfen, beruhen Kenntnisse zur Sicherheit von Medikamenten und letztlich auch die Qualität dieser Internetseite auf der Auswertung von klinischen Erfahrungen.

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